Ausstellung „Man wird doch wohl noch träumen dürfen“ in der Herderschule Weimar, Staatliches regionales Förderzentrum

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Ein prüfender Blick auf ein Ausstellungsobjekt

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SchülerInnen und Lehrkörper der Herderschule Weimar mit Thüringens Kulturminister Christoph Matschie bei der Preisverleihung der Thüringischen Landeszeitung

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Man wird doch wohl noch träumen dürfen!


vom 17. Juni 2010 bis 3. Jänner 2011
Herderschule Weimar

Ein Kooperationsprojekt des Staatlichen regionalen Förderzentrums Herderschule Weimar, der Klassik Stiftung Weimar, der Bauhaus-Universität Weimar, der Kuntuniversität Linz und dem DA PONTE Research Center Wien.


Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b entwarfen gemeinsam mit Herbert Lachmayer, Professor an der Kunstuniversität Linz (derzeit auch Gastdozent an der Bauhaus-Universität Weimar) und kuratorischer Mitarbeiter des Bereichs Kulturvermittlung der Klassik Stiftung Weimar und der Künstlerin Margit Nobis eine individualistisch-ausdrucksstarke Tapete, die zur stilvollen wie „denkanregenden“ Ausgestaltung des Schulhauses beitragen soll. Johannes Romeyke (Bauhaus-Universität Weimar) gestaltete die Bildfolge der Medieninstallation. Juliane Fuchs (Bauhaus-Universität), Dalia Umbreit (Herderschule), Folker Metzger (Klassik Stiftung Weimar, Kulturvermittlung und Bildung) und Martin Werner ermöglichten mit ihrem Team die Organisation und Umsetzung der Ausstellung.

In Weimar bekannt wurde Herbert Lachmayer unter anderem durch die Ausstellung „Wozu braucht Carl August einen Goethe?“ (Kunstfest Weimar & Klassik Stiftung Weimar, Stadtschloss 2009) – sowie durch seine letzte Ausstellung „Das Bernhardzimmer – Neugotik im Herzen des Klassizismus“ (Stadtschloss 2009/10).

Im Kunstprojekt der Herderschule konnte die Kulturtechnik „Staging Knowledge“ (Inszenierung von Wissensräumen) mit den SchülerInnen der 10b und ihrer jugendlichen Kreativität aufgegriffen und umgesetzt werden. Herbert Lachmayer und Margit Nobis ermöglichten mit der gemeinsamen Gestaltung einer „künstlerischen Umgebung“ (Tapete), dem Teppich des amerikanischen Pop-Art Künstlers Roy Lichtenstein und den ausgestellten Objekten den SchülerInnen einen besonderen, eigenwilligen und jugendlichen Zugang zur Kunst, und nebenbei auch zur Weimarer Klassik.

Die gemeinsame Verwirklichung des Projektes im Schulhaus verdankt sich der Unterstützung der Klassik Stiftung Weimar (Abteilung Kulturvermittlung und Bildung), der Bauhaus-Universität (Fakultät Medien und Filminstitut), der Kunstuniversität Linz, dem Österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK), der Firma Vorwerk Teppiche und dem Österreichischen Kulturforum Berlin.

Kurator: Herbert Lachmayer
Co-Kuratoren: die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b:
Chris Badstübener, Jessika Enzian, Celina Estrada Osoria, David Falk, Anne Görlach, Yasemin Günaydin, Patrik Heißner, Patricia Leis, Nadine Leißau, Kathleen Neuendorf, André Philipps, Tobias Poster, Hannes Semmler, Falco Zimmermann und Klassenleiterin Dalia Umbreit
Medienapplikationen und Koordination: Johannes Romeyke
Direktorin Herderschule: Dagmar Ritter

Unser Dank gilt: Klassik Stiftung Weimar, Kunstuniversität Linz, Vorwerk & Co., Teppichwerke GmbH, Bauhaus-Universität Weimar, Bauhaus Film-Institut, Interactive Media Solutions, BMUKK, Österreichisches Kulturforum Berlin

© Fotos: Thomas Müller, Maik Schuck, Johannes Romeyke